Geschichte der Jettinger Brunnenteufel

Im Ortsteil Unterjettingen gab es keine laufenden Brunnen aber 24 Pumpbrunnen.
Wobei hier bei längerer Trockenheit einzelne ausgingen, es aber zu keinem Wassermangel kam.
Da zudem, etwa 150 Schritte, vor dem nördlichen Ortseingang,  in einem Wiesengrund gelegen, sich eine immer reichlich fließende Quelle befand.

Im Ortsteil Oberjettingen gab es ebenfalls keine laufenden Brunnen, aber etwa 50 Zieh- oder Pumpbrunnen.
Bei längerer Trockenheit versiegten die die meisten dieser Brunnen, bis dass der Grundwasserspiegel wieder anstieg.
Wobei sich am südlichen Ortsausgang etwa 150 bis 200 Schritte,  in Richtung Unterjettingen, die oben erwähnte Quelle befand.
Einzelner Aussagen zu Folge soll es damals geheißen haben,  dass es bei dem versiegen der Brunnen  und der immer laufende Quelle  nicht mit rechten Dingen zu gehen kann und der Teufel da seine Finger im Spiel haben musste.

Zur Erinnerung an die nicht mehr bestehenden Brunnen Entstand der Brunnenteufel.

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Häsbeschreibung der Brunnenteufel

2005 wurde die Maske der Brunnenteufel entworfen und wurde aus Lindenholz geschnitzt.
Die Maske ist in einem grau — grünen Farbton gehalten.
Auf der Gesichtslarve sind ein Wassertropfen und eine Wasserschnecke eingeschnitzt.
Die Haube der Maske besteht aus braunem Heidschnuekenfell.
Die Hose ist schwarz. Am linken Bein ist mit Fell der Klumpfuß des Teufels sowie am rechten Bein der Brunnen dargestellt.
Das Oberteil ist grau und an beiden Armen ist ein Fellbesatz. Um die Taille trägt der Teufel einen breiten schwarzen Gürtel.
Narrenruf der Maskengruppe „Brunnenteufel” lautet:

BronnaDeifl
Bronna – Deifl
Bronna – Deifl